Unsere Kirche

         

Die Martinskirche, die unter der Oberleitung von Baudirektor Hans Rolli, Heidelberg, 1958/59 gebaut wurde, zeigt im Grundriss etwa ein griechisches Kreuz. Der lichte Raum fasst etwa 700 Sitzplätze. Im westlichen Kreuzarm, über dem sich der gedrungene, rechteckige Turm erhebt, steht der einfache, schwere Altartisch. Er wird von einer halbrunden Konche...

         
...umschlossen. Die halbrunde Schale durchstößt die Decke des Schiffes, reflektiert das von oben herankommende Tageslicht und taucht den ganzen Chorraum in eine milde, diffuse Helligkeit. Durch die Verlagerung der Orgelempore in den gegenüberliegenden Kreuzarm entsteht ein breitgelagerter Gemeinderaum. Der gesamte Raum wird überspannt von einer feingegliederten...



...Holzdecke, die an ein Zeltdach erinnert. Gleichmäßige Helligkeit geben die hohen, schmalen Fenster des Hauptraumes. Der warme Farbton der Ziegelsteinmauerung wird gesteigert durch die kühle Fensterverglasung, die sich mit der differenzierten Linienführung der Bleiruten und der verhaltenen Farbigkeit dem Fugennetz der Wand einfügt. Diese und die figürlichen Fensterkompositionen (siehe Foto links) unter der Orgelempore und beim Taufstein sind das Werk des Karlsruher Kunstmalers Otto Stolzer. Die Betonung des Besonderen erhält der in Kupfer getriebene und mit Bergkristallen besetzte Tabernakelschrein von Karl Rißler, Freiburg, der auch das Vortragskreuz und die Altarleuchter geschaffen hat.

Die Eisenplastik des heiligen Martin (befindet sich über dem Eingang unserer Kirche, obige Abbildung) hat der Kunstmaler Ludwig Barth, Karlsruhe, entworfen.


Hier unser Rintheimer Brunnen, der sich direkt vor der Kirche befindet. Seine Einweihung war im Herbst 1997. Er bildet seither das "Tor zu Rintheim".


Unsere Kirche ist außerhalb der Gottesdienstzeiten täglich (außer sonn- und feiertags) von 9.00 bis 17.00 Uhr offen zum Gebet.